Wissenswertes

Ernährungsrichtlinien zur Unterstützung der Behandlung

Dazu ist es unbedingt erforderlich, 6 Wochen lang strikt die wichtigsten Kohlenhydrate zu meiden. Sonst stellt sich der Stoffwechsel nicht um. Dazu zählen in erster Linie Kartoffeln, aber auch gekochte Karotten, Zucker in jeder Form, Getreide in jeder Form, d.h. Brot, Teigwaren, außerdem Reis und Mais.

Danach können diese Produkte eingeschränkt wieder gegessen werden, allerdings vorwiegend als biologische Vollwertprodukte. Diese auf den Stoffwechsel abgestimmte, ausgewogene Mischkost sollte längere Zeit beibehalten werden, u.U. über Jahre. Bei stressbelasteten Menschen wirkt diese Art der Ernährung ausgleichend auf den Stoffwechsel und gleichzeitig immunstärkend und damit gesundheitsfördernd.

Die gesamte Ernährung sollte grundsätzlich vollwertig sein und zu zwei Dritteln aus Frischkost bestehen, d.h. Salate, Obst, Gemüse. Das bedeutet aber nicht nur Rohkost, sondern natürlich auch in gedünsteter Form. Bei der Zubereitung sollten keine Elektrogeräte (Mixer, Schneidegräte) benutzt werden, weil sie lebenswichtige Elektronen entziehen.

Obstsäfte sollten nur bei eigener frischer Pressung getrunken werden. Sonst ist ein mineralarmes Wasser wie z.B. Volvic, ganz besonders aber vitalisiertes Pi-Wasser zu empfehlen. Stark calciumhaltige Mineralwässer sollten unbedingt gemieden werden! Tee als Fürchtete oder medizinischer Tee ist auch möglich. Gemieden werden sollte schwarzer Tee oder Kaffee. Bitte auch keine Kuhmilch trinken. Dafür wäre aber Schafs-,Ziegen-oder auch Stutenmilch durchaus empfehlenswert. Alkohol ist in Maßen erlaubt, außer Bier.

Vergorene Milch-Produkte wie Bio-Joghurt, Kefir, Molke, Buttermilch sollten regelmäßig eingenommen werden, ebenso Milchsäure vergorene Gemüse, z.B. rote Beete, Sauerkraut o.ä. Sehr empfehlenswert ist der regelmäßige Genus von „Kanne-Brottrunk“. Es kann auch Quark und Käse gegessen werden, allerdings nicht in zu großen Mengen. Bevorzugt werden sollte dabei eher Schafs-oder Ziegenkäse. Optimal ist ein Leinöl-Quark-Gemisch nach J.Budwig, das täglich verzehrt werden kann (100g Bio-Magerquark + 3 El Fisches Leinöl, etwas Biomilch (Ziege, Schaf) + Nüsse, Früchte o.ä.) Öle dürfen nur kalt eingenommen werden (z.B. Salate), jedoch niemals erhitzt werden! Eier sind prinzipiell erlaubt, allerdings nicht gerade täglich. Butter bevorzugen, aber keine Margarine (gehärtete Fette).

Frischer oder tiefgefrorener Atlantikfisch ist bis zu zweimal pro Woche empfehlenswert. Wenn Verlangen besteht, kann ein gutes Biofleisch vom Rind. kalb, Lamm oder Geflügel ebenfalls zweimal pro Woche gegessen werden. Es sollte aber die Herkunft bekannt sein. Schweinefleisch muss gemieden werden. Zum Braten ausschließlich Reform-Kokosfett verwenden ( auch für Fondue). Wurst sollte eher vermieden werden oder auch Schinken, wenn aber, dann nur vom Rind oder Geflügel. Nüsse sind in nicht allzu großen mengen erlaubt.

Alle diese Ernährungsvorschläge dienen nur zu einem Zweck: Den Zellstoffwechsel in seiner festgefahrenen katabolen Situation umzustimmen und in normale gleise zu bringen. Dadurch werden die Lebensprozesse optimal unterstützt.

Spezialrezept nach J. Budwig

125 g (Bio) Magerquark

3 EL frisches (!) Leinöl

1 TL Honig ( nur wer süß mag, nicht bei Krebs)

2 EL Linomehl (geschrotete Leinsaat)

Nüsse, Mandeln und/oder Frischobst

3EL  Ziegen-oder Schafsmilch, oder auch mehr

Magerquark, Ziegenmilch und Linomehl kann im Bioladen oder Reformhaus gekauft werden. Leinöl sollte man sich aus einer guten Ölmühle besorgen, evtl. auch aus dem Reformhaus, aber hier kann es schon unbestimmte Zeit lagern, was die Qualität beeinträchtigt. Frisches Leinöl muss beim Öffnen der Dose rußig riechen, keinesfalls tranig!

Zubereitung: Zunächst Milch in eine Schüssel geben und Leinöl dazu. Dazu den Quadk hineingeben und alles zusammen gut und längere Zeit ( am besten mit einem Holzlöffel) verrühren, bis eine homogene Creme entstanden ist. Die dadurch neu entstandene Verbindung aus Öl und Eiweiß (Lipoproteid) stellt eine wertvolle Lebensgrundlage dar.

ACHTUNG! Keinen Mixer oder andere elektrische Geräte verwenden! Das Leinöl ist der beste Elektronenspender. Durch den Elektromotor würden diese ungewollt eliminiert. Nun werden Linomehl, frisches Obst (z.B. geraspelter Apfel, Beeren), Nüsse (keine Erdnüsse) und evtl. Honig, oder aber herzhafte Gewürze und Kräuter beigefügt. Diese an Omega 3-Fettsäuren hoch angereicherte Mahlzeit sollte mindestens 1x täglich eingenommen werden. In schweren Fällen bis zu 3x. Das geöffnete Leinöl sollte nach 1 Woche verbraucht sein. Parallel dazu sollten 1-3 milchsaure vergorene Säfte getrunken werden ( bis zu 1 l/Tag).

Anwendungsgebiete sind neben der Krebserkrankung alle degenerativen Leiden, einschließlich Herz-und Gefäßerkrankungen, erhöhte Blutfette (Triglyzeride), Arthrose, Rheuma, MS usw.

Osteoporose unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten

1. Osteoporose ist ein degeneratives Leiden und wie alle chronischen  Erkrankungen der äußerliche sichtbare Ausdruck einer katabolen Entgleisung des Zellstoffwechsels, hier der Knochensubstanz. Die belastungsangepasste Tätigkeit der anabol wirksamen Osteoklasten drastisch vermindert (katabole Entgleisung), weshalb die eingelagerten Calcium-Apatkristalle ausgeschwemmt werden. Der Calciumverlust des Knochens ist also nicht die Ursache, sondern bereits die Folge der Rückbildung des Knochenbindegewebes durch mangelnde Aktivität und damit Abbau des Calcium-Speichers. Bindegewebe besteht aber primär aus Silicium und Schwefel, nicht aus Calcium.

2. Der Zellstoffwechsel unterliegt der sog. Basisregulatiom. Diese wird gewährleistet durch die katabolen Hormone Cortisol und Thyroxin, sowie das Anatole Wachstumshormon STH und die zellspizifischen Anatolen Peptide. Zur bedarfsgerechten Regulation des Stoffwechsels müssen alle 3 großen Hormone gleichzeitig in Zelle und Zellkern anwesend sein. ( vergl. J. Schole).

3. Zur Behandlung der Osteoporose sind vorrangig anabol wirkende, regenerationsfördernde Maßnahmen erforderlich unter Vermeidung kantabler Einflüsse. Calciumgaben wirken jedoch katabol und verschlechtern dadurch die Stoffwechsellage zusätzlich.

4. Das Bindegewebe sorgt für die Elastizität des Knochens, das sekundär eingelagerte Calcium für die Härte. Damit der Knochen belastbar ist, aber nicht zu hart, spröde und dadurch brüchig, braucht es ein ausgewogenes Verhältnis von Calcium zur Knochensubstanz (25 zu 75), vergleichbar mit einer Stahlbetonkonstruktion, wo auch der Anteil an Stahl (Bindegewebe) und Beton (Kalk) genau stimmen muß.

5. Für die katabole Entgleisung der Knochensubstanz sind Stress durch multiple Belastungen (auch Psychodauerstress), Kohlenhydratabusus, Bewegungsmangel, Hormonverschiebungen (Mangel an Testosteron) verantwortliche.

6. In der Bevölkerung herrscht Untersuchungen zufolge ein latenter Magnesiummangel vor (verarmte oder über kalkte Böden). Magnesium spielt eine wichtige Rolle im Abwehrsystem , Schilddrüse, Nervensystem, sowie bei allen Regenerationsvorgängen und wird unter Stres verstärkt benötigt. Es ist an über 300 Enzymsystemen beteiligt. Die Gabe des Mg-Antagonisten Calcium verschlechtert diese ungünstige Ausgangssituation zusätzlich. Insbesondere wird es für Herz-Kreislauf-Patienten problematisch.

7. Studien, die beweisen sollen, dass Calciumgaben in Verbindung mit Vit. D3 die Situation bessern, ist vorzuwerfen, dass mit dem Calciumeinbau zwar höhere Knochendichte erzwungen wurde, jedoch das Verhältnis elastisches Bindegewebe zu härterem Mal unphysiologisch mit Gewalt noch weiter in hoch pathologische Bereiche verschoben wurde. Dadurch wird der Knochen noch spröder, die Brüchigkeit nimmt zu. Dies kommt in einer amerikanischen Studie belegt werden (Festkanich et al.)

8. Bei einer anderen amerikanischen Studie (Chant et al 200 l) mit 21.000 Patienten hatte sich herausgestellt, dass die Krebshäufigkeit um 33% zunahm, insbesondere Prostata-Ca bei Männern, wenn durchschnittlich nur 0,6 g Calcium pro Tag in Milchprodukten zugeführt wurden. Empfohlen werden bei uns jedoch 1-1,5 g! Der Grund ist: Krebs beruht ebenfalls auf einer katabolen Entgleisung des Zellstoffwechsels. Jede vermehrte Zufuhr von Calcium verschlechtert die katabole Stoffwechsellage noch weiter und führt zu einer Abschaltung der Mitochondrien. Die Zelle geht in die Gärung.

Die Annahme „Osteoporose bedeutet Kalkverlust des Knochens und muss durch Calciumgaben+Vit.D3 ausgeglichen werden“ ist falsch! Osteoporose wird mit Osteomalzie verwechselt.

Die wissenschaftlich begründete Behandlung besteht in Silicium und Magnesium (z.B. KlinSiMag), ausreichend Testosteron (Unterstützung durch DHEA, in schweren Fällen auch direkt mit Testosteron) und angepasster Bewegung.